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Arbeitgeber, Wirtschaftsfaktor, Kultur-Sponsor

SECUMAR und Holm - eine hervorragende Partnerschaft

Das Unternehmen Bernhardt Apparatebau, das unter dem Markennamen SECUMAR Rettungswesten herstellt und das sich im Jahr 2004 in Holm angesiedelt hat, bewertet die Partnerschaft mit der Gemeinde auch im „verflixten 7. Jahr“ eindeutig positiv. „Wir fühlen uns nach wie vor sehr gut aufgehoben. In Holm sind die Wege kurz und der Kontakt zur Gemeinde und ihren Vertretern ist persönlich“, sagte Jan-Ulrich Bernhardt, geschäftsführender Gesellschafter.

Das Unternehmen floriert. Es bietet rund 100 sichere Arbeitsplätze, eine Reihe von ihnen sind mit Holmer Bürgerinnen und Bürgern besetzt. Die Tendenz ist mindestens stabil, wenn nicht gar steigend. Grund dafür ist, dass das Unternehmen mit seinen innovativen Produkten einen weltweiten Spitzenplatz eingenommen hat. Sowohl in der Berufsschifffahrt als auch im Wassersportbereich haben SECUMAR-Rettungswesten seit Jahren einen hervorragenden Ruf.

„Unser Herz schlägt für die Region. Gern suchen wir unsere Partner auch in der Nachbarschaft“, so Bernhardt. Ein gelungenes Beispiel für diesen Ansatz ist die Verbindung zu Preuss Messe. Seit Jahrzehnten werden die SECUMAR-Messestände vom Holmer Messebauunternehmen konzipiert und errichtet.

Neben diesen wirtschaftlichen Verbindungen setzt die Firma auch in anderer Hinsicht auf Partnerschaft. Dazu gehört die Veranstaltungsreihe „ars secumaris“. Das Unternehmen organisiert in seinen Räumlichkeiten Ausstellungen und Konzerte mit Künstlern nicht nur aus Holm, sondern aus der ganzen Metropolregion. So trägt SECUMAR zu einem frischen Kulturleben in der Gemeinde bei.

 

Jubiläum - ein halbes Jahrhundert SECUMAR

Im laufenden Jahr stehen große Dinge an: Es wird das 50-jährige SECUMAR Bestehen gefeiert. Zwar reichen die Ursprünge der Firma schon bis ins Jahr 1926 zurück, als Karl Bernhardt, der ehemalige Hofopernsänger, Kavallerie-Offizier und Großvater des jetzigen Inhabers ein Unternehmen für Taucherausrüstungen gründete, doch erst nach dem Krieg begann Jost Bernhardt Seenot-Rettungsmittel zu entwickeln und zu produzieren. Motivation dafür war der Untergang des Segelschulschiffes „Pamir“. Der Ingenieur beschäftigte sich dabei intensiv mit Schwimmphysik. „Der Mensch im Medium Wasser“ hieß seine Ausarbeitung, die Maßstäbe setzte und immer noch als Standardwerk zählt. Die von Jost Bernhardt erkannten Zusammenhänge hatten zur Folge, dass immer effektivere Rettungswesten entwickelt werden konnten. Die Firma wuchs nachhaltig. Ursprünglich in Hamburg angesiedelt, zog SECUMAR aus Platzmangel in den 1970er Jahren nach Wedel und aus den gleichen Gründen nach Holm.

Dass das Unternehmen die Gemeinde so bald wieder verlässt, ist dank genügender Erweiterungsmöglichkeiten nicht zu befürchten. Die Zukunft ist zudem auf andere Weise gesichert. Mit Benjamin Bernhardt rückte die vierte Familiengeneration an die Schalthebel des Unternehmens. Der Diplom-Wirtschaftsinformatiker hatte rund fünf Jahre lang Erfahrungen in anderen Unternehmen gesammelt, unter anderem bei der Lufthansa, bevor er die Prokura erhielt.

 

Erstes Rettungswesten-Museum der Welt

Durch SECUMAR wird Holm zusätzlich zum Museum für das ländliche Leben in früheren Zeiten eine weitere historische Ausstellung bekommen. Das erste Rettungswesten-Museum der Welt wird in diesem Jahr eröffnet. SECUMAR-Geschäftsführer Jan Ulrich Bernhardt erklärte: „Durch unsere Jahrzehnte lange Arbeit haben wir einen umfangreichen Fundus von Rettungsmitteln zusammengetragen. Neben eigenen Produkten sind viele Geräte aus anderen Quellen vorhanden.“ So wird man die Entwicklung der Rettungsmittel von der Korkausstattung in Frühzeiten bis zur topmodernen Automatik-Rettungsweste für extremste Anforderungen verfolgen können. Die Ausstellung wird zur technischen Entwicklung auch die damit verbundene Historie der Seefahrt anreißen. Auf die Ausstellungsstücke und multimedialen Präsentationen darf man schon jetzt gespannt sein.

Wer sich noch genauer informieren möchte, hat im Internet unter Opens external link in new windowwww.secumar.com die Gelegenheit dazu.